Saison 2016/2017 Landesklasse Staffel II

 

Mannschaften :  LSG BW Großwechsungen

                             BSV Eintracht Sondershausen

                             FC Borntal Erfurt

                             FC Union Mülhausen

                             FSV Preußen Bad Langensalza

                             FSV Sömmerda

                             SG FC Erfurt Nord

                             SG SV Fortuna 49 Körner

                             SV 1916 Großrudestedt

                             SV BW 91 Bad Frankenhausen

                             SV Bielen 1926

                             SV Blau-Weiß Büßleben

                             SV Germania Wüstheuterode

                             SV Grün-Weiß Siemerode

                             TSV 1861 Bad Tennstedt

                             TSV Blau-Weiß Westerengel

 

Saisonstart ist am Wochenende des 06./07. August.

Wir starten am 07.08. um 15.00 Uhr in Siemerode in die neue

Saison.Erstes Heimspiel ist eine Woche später,am 14.08. 

um 15.00 Uhr gegen Wüstheuterode.

Den kompletten Spielplan findet Ihr unter der Rubrik 

Spielpläne sowie auf fussball.de

Niederlage mit Spätfolgen

LSG verliert 1:3 (1:2) in Siebleben und dazu auch noch verletzt Daniel Callies und Lars Weinelt

Großwechsungen. Nach dem guten Start in die neue Saison stand am Wochenende für die Elf von Trainer Rene´ Kiel das Auswärtsspiel gegen Siebleben an. Gespielt wurde auf dem für Großwechsunger ungewohnten Kunstrasenplatz von Wacker Gotha. Ins Spiel gestartet waren die Großwechsunger dabei gar nicht so schlecht. Gleich zu Beginn hatte man drei große Möglichkeiten. In der 13. Minute war es Mohrich, der sich in der Mitte durchsetzte und einen Flachschuss aufs Tor abfeuerte. Sieblebens Keeper krazte den Ball noch von der Linie. Nur zwei Minuten später hatte Knabe eine Chance. Er setzte sich auf der linken Seite durch, hatte nur noch den Torhüter vor sich, sein Schuss war allerdings zu harmlos und eine leichte Beute. In der 16. Minute setzte Dornhofer erneut Knabe in Szene. Der konnte jedoch auch diesmal nicht vollenden. Schon nach einer halbeb Stunde fiel Libero Callies ohne Fremdeinwirkung verletzt aus. Daraufhin musste die Hintermannschaft umgestellt werden, die Ordnung war hin und  Siebleben bekam Chancen. In der 30. Minute setzte sich Sieblebens Lehmann aufrechts durch. Gegen seinen Flachschuss hatte Henning keine Chance. Schon in der 38. Minute dann die nächste Möglichkeit für die Gastgeber. Während sich Großwechsungens Abwehr nicht einig war konnte Kretschmar zum 2:0 vollstrecken. In der 42. Minute setzte sich Knabe durch und netzte mit einem Flachschuss ins lange Toreck ein. Mit dem 2:1 ging es in die Halbzeitpause.

Gleich nach der Pause hatten die Gastgeber die erste große Möglichkeit, konnten diese jedoch nicht nutzen. Wenig später wurde Weinelt nach einem bösen Foul vom Platz getragen. Das Spiel wurde immer zerfahrener. In der zweiten Halbzeit hatten die Sieblebener mehr vom Spiel, ein wuchtiger Schuss traf in der 74. Minute nur die Latte des Großwechsunger Gehäuses. In der 84. Minute machte Wappenhensch dann alles klar und traf nach einer Eingabe zum 3:1.

 

LSG: Henning - Ziegler, Heinemann, D.Callies (28. Benkenstein), Kiel, Kunze, Effenberger, Dornhofer, Knabe, Mohrich (82. Linde), Weinelt (58. Jany)

 

TA Mo. 22.08.11

Das Glück der Tüchtigen

Blau - Weiß Großwechsungen feiert zum Landesklasse-Auftakt einen 3:1 Sieg über Ruhla. Die junge Mannschaft wird von ihren starken Angreifern Meyer und Knabe getragen

Großwechsungen. Landesklassist Blau - Weiß Großwechsungen ist beim 3:1 gegen den EFC Ruhla auf eigenem Platz ein guter Start in die neue Saison geglückt. Der Beginn verlief etwas zähflüssig, beide Mannschaften standen zunächst sehr tief und lauerten auf Fehler des Kontrahenten. Die Blau - Weißen verstanden es allerdings hervorragend, die Räume eng zu machen und schnell umzuschalten. Besonders auffällig waren die beiden agilen,  immer anspielbaren Spitzen Stephan Knabe und Lars Meyer. Meyer war es dann auch, der Ruhlas Torhüter Traberth mit einem Linksschuss zu einer ersten Parade zwang. Die Gäste versuchten es derweil mit langen Bällen aus der Defensive und Schüssen aus der zweiten Reihe. Stefan Zimmermann hatte aus dem Hinterhalt Pech, während der stark aufgelegte Keeper Tino Henning kurz darauf eine Doppelchance von Strunz und Siebert vereitelte. In der Phase hatten die Gastgeber etwas Glück, nicht das 0:1 zu kassieren. Jedoch überstanden sie das Drängen Ruhlas und befreiten sich aus der Umklammerung. Nach einem Freistoß setzte Dornhofer den aggeprallten Ball direkt auf die Latte. Vor der Pause tankte sich der gute Stephan Knabe in Ruhlas Straraum und wollte mit einem geschickten Schlenzer Traberth überwinden. Das Leder segelte jedoch vorbei und es ging mit einem 0:0 in die Kabinen.

Nach dem Wechsel drehten die Gastgeber dann mächtig auf und erzielten rasch die 1:0-Führung - Knabes Flachschuss ließ Blau - Weiß erstmals jubeln (48.). Unmittelbar darauf hatte Mohrich die Möglichkeit, per Kopf zu erhöhen, setzte jedoch ein wenig zu hoch an. Eine Minute später scheiterte Knabe erst, blieb aber in Ballbesitz und legte auf Meyer quer. Dieser hatte keine Mühe, zum 2:0 einzunetzen (55.).

Auf der Gegenseite verpasste Ruhlas Grabow den Anschluss, während Meyer nach Pass von Daniel Mohrich mit einem satten Schuss die 3:0-Vorentscheidung herbeiführte (76.). Der Ehrentreffer (81.) von Franz Strunz nach einem Fehler im Großwechsunger Abwehrverbund kam letztlich zu spät - Trainer Rene Kiel war mit der Leistung zufrieden.

 

LSG: Henning - Kellner (77. Weinelt), Heinemann, Kiel, D. Callies, Pflug, Mohrich, Kunze (46. Effenberger), Dornhofer, Meyer (87. Linde), Knabe

 

TA Mo. 15.08.11

Tabelle 30. Spieltag

1 (1) SG FCW/ESV Eisenach 30 22 4 4 102 : 35 67 70
2 (2) SV Siemerode 30 19 4 7 97 : 47 50 61
3 (3) SG Lengenfeld/Effelder 30 15 7 8 49 : 46 3 52
4 (5) FSV Preußen Bad Langensalza 30 14 7 9 60 : 41 19 49
5 (6) FC Dachwig/Döllstädt 30 15 4 11 68 : 59 9 49
6 (4) FC Gebesee 30 13 8 9 59 : 44 15 47
7 (8) SG Bischleben/Möbisburg 30 12 8 10 61 : 59 2 44
8 (7) SV Siebleben 30 12 6 12 73 : 65 8 42
9 (9) EFC Ruhla 30 12 6 12 46 : 49 -3 42
10 (10) FSV Sömmerda 30 11 6 13 55 : 52 3 39
11 (11) SG Schlotheim/Mehrstedt 30 10 9 11 47 : 45 2 39
12 (12) SG Arenshausen/Gerbershausen 30 9 8 13 38 : 59 -21 35
13 (13) LSG Großwechsungen 30 9 6 15 35 : 52 -17 33
14 (14) FSV Nordhausen II 30 8 9 13 46 : 75 -29 33
15 (15) ESV Lok Erfurt 30 7 3 20 39 : 80 -41 24
16 (16) Empor Weimar 30 3 3 24 32 : 99 -67 12

Großwechsungen rettet den Klassenerhalt

Großwechsungen. In der Fussball-Landesklasse Nord hat Blau-Weiß Großwechsungen nach dem 2:1 (1:1)-Sieg über GW Siemerode den Abstieg noch einmal abgewendet. In einer bei hochsommerlichen Temperaturen in der ersten Halbzeit flotten Partie hatten die Platzherren zunächst leichte Vorteile. Beide Teams waren ohne drei Stammspieler angetreten. Bei den ihre Nichtabstiegschance suchenden Blau-Weißen fehlten gleich beide Torhüter und Libero Callies. Trotzdem begann Großwechsungen couragiert und engagiert.

 

Daniel Morich setzte sich an der Strafraumgrenze durch und traf mit einem noch leicht abgefälschten Ball zum 1:0 (7.). Bei Benkensteins Zuspiel auf den einschussbereiten Knabe wurde der Ball gerade noch weggespitzelt (14.). Dann zwang der schnelle Schemann Torwartaushilfe Marcus Kiel zu einer Glanzparade (16.). Nach einem schönen Spielzug über Teichmann verfehlte Morich das Tor knapp (23.) - ebenso wie Wellmann nach einem Freistoß per Kopf (27.). Gegen Knabe zeigte Keeper Gillich einen tollen Reflex (33.). In der folgenden starken Gästephase hatte Großwechsungen bei abgefälschten Bällen Glück (36./38. Pfosten), musste mit Trümpers Flachschuss aber doch den Ausgleich hinnehmen (1:1/43.).

Mit einem Glücksstart rettete Blau-Weiß dann die Klasse. Nach Foul im Strafraum an Benkenstein verwandelte Facius den Elfer ins rechte Toreck zum 2:1 (47.). Gegen Teichmann in seinem Abschiedsspiel, er wechselt zu Wacker, rettete ein Siemeröder auf der Linie (62.). Die Gäste zogen danach noch einmal an. Gefährlicher war aber Großwechsungen. Es war Pech, dass der Ball aus dem Gewühl an den Pfosten ging (78.). Auch eine tolle Szene Teichmanns, sein Gewaltschuss klatschte an den Pfosten, brachte nichts. In einer verflachenden Partie war der Abpfiff eine Erlösung.

 

LSG Blau-Weiß Großwechsungen: M. Kiel - Kellner, Pflug, Dornhofer (53. Heinemann), Facius, Effenberger, Teichmann, Fritzsch (68. Kühn), Knabe, Morich, Benkenstein (49. Weinelt). Schiedsrichter: Stegmann (Eisenach); Zuschauer: 120; Tore: 1:0 Morich (7.), 1:1 Trümper (43.), 2:1 Facius (47./FS).

 

Wolfgang Apel / 05.06.11 / TA

Für Großwechsungen geht das Zittern weiter

Wieder knapp verloren: Großwechsungen konnte wie auch gegen Lengenfeld (im Bild) den Bock auch in Bischleben nicht umstoßen. Archivfoto: Wolfgang Hasselbach
Wieder knapp verloren: Großwechsungen konnte wie auch gegen Lengenfeld (im Bild) den Bock auch in Bischleben nicht umstoßen. Archivfoto: Wolfgang Hasselbach
Im Spiel der Fußball-Landesklasse Nord unterliegt Großwechsungen bei Bischleben/Möbisburg mit 1:2.

Bischleben. Während der Gegner das Klassenziel schon erreicht hatte, wollte Großwechsungen mit einem Sieg in Bischleben unbedingt den entscheidenden Schritt zum vorzeitigen Klassenerhalt schaffen. In einer Partie zwischen den Strafräumen hatten die Gäste zunächst auch leichte Vorteile. Blau-Weiß stand gut in der Abwehr und versuchte, die Bischlebener mit schnellen Kontern ab und an unter Druck zu setzen. Nach mehreren Eckbällen für die Gäste gelangte der Ball bei einem solchen, von Facius getreten, im Strafraum zu Robin Teichmann, der volley abzog und dem Torwart keine Chance ließ - 1:0 (19.). Die Einheimischen spielten einen gepflegten Ball aus der eigenen Abwehr heraus und suchten immer wieder die schnellen Sander und Müller auf den Außenbahnen. Doch Großwechsungen war gut gestaffelt und ließ wenig zu.

Die erste gefährliche Aktion der Platzherren (24.) sah Blau-Weiß-Keeper Danny Helbing auf dem Posten. Das Glück sprang ihm bei, als Sander (28.) im Strafraum an den Ball kam und blitzschnell abzog. Die Latte rettete für Großwechsungen. Blau-Weiß, nicht geschockt, spielte weiter frech nach vorn. Erneut zog Facius bei einer Ecke den Ball scharf nach innen, wo Heinemann mit dem Kopf zur Stelle war. Bischlebens Torwart reagierte gedankenschnell (30.).

In der zweiten Halbzeit versuchten die Einheimischen das Blatt zu wenden, um sich mit einem Sieg vom eigenen Anhang zu verabschieden. Großwechsungen verlegte sich darauf, den Vorsprung zu verwalten und eventuell den einen oder anderen Konter zu setzen, ließ sich dabei aber total in der eigenen Hälfte einschnüren. Sander durfte dann nach Zuspiel Müllers unbedrängt auf das Blau-Weiß-Tor zulaufen und ließ Helbing mit einem Schuss von der Strafraumgrenze keine Abwehrmöglichkeit (1:1/53.). Nur Glück für die Gäste, dass er nicht gleich nachwusch (54./drüber). Dem eingewechselten Weinelt (72.) und Henemann (75.) wäre fast die erneute Führung gelungen. Ein Tor fiel auch noch, aber für die Platzherren. Christian Müller eroberte den Ball, zog ohne Störung los und satt ab - 2:1 (87.). Trainer Kiel: "Das ist nach unserer guten ersten Halbzeit bitter. Jetzt müssen wir gegen Siemerode bis zum Schluss zittern!"

Großwechsungen: Helbing - Kellner, Callies, Kiel (77. Pflug), Facius, Peter, Teichmann, Heinemann, Knabe (70. Weinelt), Morich, Benkenstein. Schiedsrichter: Aldegarmann (Gillersdorf); Zus.: 88; Tore: 0:1 Teichmann (19.), 1:1 Sander (53.), 2:1 Müller (87.).

 

René Kiel / 30.05.11 / TA

Ein rabenschwarzer Tag für Großwechsungen

Blau-Weiß Großwechsungen ging beim FSV Sömmerda mit 0:5 (0:2) unter. Trainer René Kiel hatte eine dichte Abwehr als Devise ausgegeben. Doch das ging nach hinten los.

Sömmerda. Auf dem Sportplatz Fichtestraße agierten beide Mannschaften zunächst ängstlich. Großwechsungens Trainer René Kiel hatte eine dichte Abwehr als Devise ausgegeben, sah das Konzept aber bald über den Haufen geworfen. Als Großwechsungen den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekam und der zu Spangenberg gelangte, nahm das Unheil seinen Lauf. Gräfe bekam den Ball in den Lauf serviert und traf flach ins linke Toreck (1:0/18.). Es begann eine bessere Phase der Gäste - mit einer tollen Möglichkeit für Weinelt. Nach einer Ecke nagelte er den Ball volley ans Lattenkreuz. Als aber nach einem Ballverlust sich Sömmerdas Christian Czuppon kurz vor der Pause den nach vorn geschlagenen Ball erlief, ließ er auch Keeper Henning keine Chance (2:0).

In der zweiten Halbzeit war Großwechsungen dann völlig von der Rolle und ließ sich von den Gastgebern auskontern. So, als Löffler auf der rechten Seite auf und davon zog und sein Querleger Czuppon erreichte. Der hatte wenig Mühe einzudrücken - 3:0 (58.). Zu allem Überfluss sah Blau-Weiß-Keeper Tino Henning nach Mecker-Gelb wenig später völlig überzogen noch die Ampelkarte (70.). Markus Kiel musste zwischen die Pfosten und bekam gleich Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Er nahm dem allein auf ihn zulaufenden Spangenberg den Ball vom Fuß (72.). Als Czuppon die Abwehr überlief und flach abschloss, war aber auch Kiel machtlos - 4:0 (78.). Das 5:0 war ein Stochertor. Spangenberg drückte den Ball aus einem Gewühl heraus über die Torlinie (84.). Blau-Weiß hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt, schaffte es kaum, sich eine nennenswerte Chance zu erspielen. Mit einer Glanzparade sorgte Markus Kiel dafür, dass es kein halbes Dutzend an Gegentoren wurde (88.). Den Großwechsungern geht ganz offensichtlich absolut zur Unzeit die Luft aus. Großwechsungen: Henning (70. GRK) - Kellner, Callies, Ziegler (36. Heinemann), Facius, Pflug, Teichmann, Kühn, Dornhofer (70. Kiel/ETW), Morich, Weinelt (66. Benkenstein; SR: Kropfelder (Gera), Z.: 80, T.: 1:0 Gräfew (18.), 2:0, 3:0, 4:0 Czuppon (40., 58, 78.), 5:0 Spangenberg (84.).

 

Wolfgang Apel / 16.05.11 / TA

Großwechsungen bricht nach der Pause ein

Die 250 Zuschauer sahen im Eisenacher Wartburgstadion bei optimalen Bedingungen in der ersten Halbzeit eine flotte Partie, in der Großwechsungen mithielt. Archivfoto: Dirk Bernkopf
Die 250 Zuschauer sahen im Eisenacher Wartburgstadion bei optimalen Bedingungen in der ersten Halbzeit eine flotte Partie, in der Großwechsungen mithielt. Archivfoto: Dirk Bernkopf
Die 250 Zuschauer sahen im wunderschönen Wartburgstadion bei optimalen Bedingungen in der ersten Halbzeit eine flotte Partie, in der Großwechsungen mithielt.

Eisenach. Die erste Torchance hatte Eisenachs Arndt, der den Ball nicht am glänzend reagierenden Gästetorhüter Henning vorbei brachte (13.). Nur eine Minute später fiel aber das 1:0. Aus abseitsverdächtiger Position hatte Janke wenig Mühe (14.). Großwechsungen glich aus, nachdem Teichmann im Strafraum gefoult worden war und Facius den verfügten Strafstoß sicher verwandelte (1:1/31.). Nur zwei Minuten später bekamen auch die Gastgeber einen Elfmeter. Torjäger Janke scheiterte vom Punkt am glanzvoll parierenden Henning. Die Freude der Blau-Weißen über die Heldentat ihres Schlussmanns währte allerdings nicht lange. Nur eine Minute nach dem verschossenen Elfer zog Janke aus halbrechter Position ab und der Ball schlug im linken Toreck ein (2:1/32.). Teichmann bekam kurz vor der Pause die große Möglichkeit zum erneuten Ausgleich, scheiterte aber frei vor Eisenachs Torwart Rudolph an diesem (43.). So ging es mit dem nur knappen Großwechsunger Rückstand gegen den Tabellenführer in die Kabinen. Aus der Pause kam Wartburgstadt/Lok aber noch stärker, drehte nun förmlich auf und baute den Vorsprung schnell auf 3:1 aus. Nach einer Flanke von rechts kam Janke frei zum Abschluss, jagte den Ball aus spitzem Winkel ins linke Toreck (49.). Die Platzherren machten danach weiter wie entfesselt. Arndt hatte den nächsten Riesen, schoss den Ball freistehend übers Tor (56.). Entschieden war das Spiel wenig später. Paunovic hatte volley zugelangt. Der Ball landete unhaltbar für Henning in den Maschen (4:1/58.).

 Großwechsungen fand einfach keine Mittel gegen die schnellen und quirligen Gastgeber. Janke hatte sogar schon Henning ausgespielt, als Facius ihm den Ball noch wegspitzelte (64.). Paunovic spielte dann halb Großwechsungen schwindlig und schloss stark ab. Da hatte Henning keine Chance (5:1/68.). Wenn der Großwechsunger Torwart nur den Hauch einer Abwehrgelegenheit hatte, ergriff er diese. So erneut gegen Paunovic, als der aus halblinker Position aufs Tor schoss, aber Henning einen klasse Reflex auspackte (76.). Nur eine Minute später war dieses Privatduell beendet. Paunovic flog nach einem Revanchefoul vom Platz (RK/ 77.). Völlig überflüssig und wohl dem südländischen Temperament des Vertragsspielers geschuldet. Er war einer von acht so eingestuften Akteuren im Kader von Trainer Albert Krebs. Auch in Unterzahl drückte Eisenach weiter. Mit einem tollen Reflex entschärfte Henning einen Kopfball Jankes (81.). Callies verpasste die Resultatsverbesserung (89.).

 

Blau-Weiß Großwechsungen: Henning Kellner, Callies, Kiel, Facius, Ziegler, Teichmann, Dornhofer (69. Kühn), Pflug (83. Benkenstein), Mohrich, Weinelt; SR: Kißling (Wasungen), Z.: 250, T.: 1:0 Janke (14.), 1:1 Facius (31./FE), 2:1 Janke (35.), 3:1 Janke (49.), 4:1 Paunovic (58.), 5:1 Paunovic (68.), Vork.: Henning hält Strafstoß Jankes (33.); Paunovic (RK/77.).

 

Wolfgang Apel / 02.05.11 / TA

SG Schlotheim/Mehrstedt spielt gegen Großwechsungen 0:0

Keine Tore fielen in Schlotheim. Foto: Klaus Dreischerf
Keine Tore fielen in Schlotheim. Foto: Klaus Dreischerf
Absolute Magerkost boten beide Mannschaften am Samstag. Die Fans scheinen es geahnt zu haben. Nur etwa 70 verliefen sich ins Schlotheimer Stadion, fast die Hälfte drückte den Blau- Weißen die Daumen. Das reichte zum Punktgewinn.

Schlotheim. Auf dem sehr holprigen Platz in Schlotheim sahen die Zuschauer eine äußerst zerfahrene Partie. War das Spiel in der ersten Halbzeit wenigstens noch schnell und kampfbetont, so bauten beide Teams nach der Pause weiter ab. Los ging es rasant. Für Schlotheims Finke, mit einem klugen Pass freigespielt, ergab sich eine tolle Möglichkeit. Er scheiterte am glänzend reagierenden Großwechsunger Torhüter Henning. Danach kamen die Blau-Weißen besser ins Spiel und erarbeiteten sich leichte Vorteile. Lars Weinelt hatte die Führung auf dem Fuß, doch seinen Flachschuss fischte SG-Torhüter Hahn noch aus dem rechten Toreck. Kurz vor der Halbzeit wären die Platzherren beinahe doch noch in Führung gegangen. Nach einem vor das Tor gezogenen Freistoß kam Daniel frei zum Schuss, doch machte erneut Torwart Henning diese gute Chance mit einer tollen Parade zunichte (44.). In der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel leider immer mehr, wirkte immer weniger zielorientiert und konfus. Tormöglichkeiten ergaben sich so auf beiden Seiten kaum einmal. Nur einmal noch brannte es lichterloh vor dem Tor der Platzherren. Die Großwechsunger hatten Pech, als nach einem Freistoß von Callies Helbing zum Kopfball kam, aber das Schlotheimer Tor ganz knapp verfehlte.

So blieb es beim letztlich gerechten Remis auch wenn der jeweils eroberte Punkte kein Ruhmesblatt für die Protagonisten dieser Partie darstellt. Großwechsungen steht nun vor einer hohen Osterhürde. Am Samstag haben die Blau-Weißen von Trainer René Kiel die Farbvettern aus Gebesee zu Gast. Gebesee kommt zwischen den Osterfeiertagen als Tabellendritter nach Großwechsungen und mit der Empfehlung des gestrigen 2:0-Heimsieges gegen den FC Empor 06 aus Weimar. Da werden sich die Großwechsunger strecken müssen, um nicht eine unwillkommene Osterüberraschung zu erleben.

 

Wolfgang Apel / 18.04.11 / TA

Großwechsungen und Arenshausen trennen sich 0:0

 

Es war in der ersten Halbzeit bei schönem Wetter, aber schwierigen Bodenverhältnissen ein kampfbetontes, jedoch sehr zerfahrenes Spiel mit leichten Vorteilen für die Gäste von der SG Arenshausen/Gerbershausen.

Großwechsungen. Deren erste Möglichkeit besaß Trost (7.), aber Großwechsungens wieder bärenstarker Torwart Tino Henning verhinderte noch den Einschlag des Balles im linken Toreck. Die einzig nennenswerte Gelegenheit der Platzherren hatte Kühn, als er den Ball aus halbrechter Position volley nahm, der aber am linken Toreck vorbei zischte (12.). Danach gab es bis zur Pause viel Mittelfeldgeplänkel ohne weitere notierenswerte Chancen vor beiden Toren. Mit Beginn der zweiten Halbzeit erhöhten die Gäste den Druck spürbar und schienen auch bald auf bestem Wege zum Auswärtserfolg. In der 54. Spielminute bekamen die Arenshäuser vom jungen Schiedsrichter Florian Wüst aus Bad Frankenhausen einen Strafstoß zugesprochen.

 

Letztlich müssen die Blau-Weißen mit dem einen Punkt aus diesem Heimauftritt unter tiefblauem Himmel und vor immerhin 170 Zuschauern zufrieden sein. Er war eher schmeichelhaft und ist vor allem einem zu danken, Tino Henning den Großwechsunger Elfmetertöter und starken Rückhalt der ersatzgeschwächten Blau-Weißen. Neben Regisseur Robin Teichmann fehlten gestern auch Routinier René Facius und Trainersohn Markus Kiel verletzt. Die Blau-Weißen hatten neben dem Punkt sogar noch einen weiteren Grund zur Freude. Nach sehr langer Abwesenheit stand ihnen der gute Stefan Peter einmal wieder zur Verfügung und half, personelle Engpässe auszubügeln.

 

wa / 28.03.11 / TA

 

Spiel zwischen Ruhla und Großwechsungen endet mit 0:0

Dicht umringt sieht sich hier Andreas Helbig. Die Ruhlaer fanden kaum ein Mittel dagegen. Foto: Olaf Leffler
Dicht umringt sieht sich hier Andreas Helbig. Die Ruhlaer fanden kaum ein Mittel dagegen. Foto: Olaf Leffler
Mit einem leistungsgerechten 0:0-Unentschieden endete die Fußball-Landesklassenbegegnung zwischen dem EFC Ruhla und LSG Großwechsungen.

Ruhla. Nach einer mäßigen Partie konnten beide Seiten am Ende mit der Punkteteilung zufrieden sein. Die Hausherren, weil Großwechsungen im Spielverlauf ein leichtes Chancenplus verbuchen konnte. Die Gäste konnten froh sein, da kurz vor dem Abpfiff die Ruhlaer eine ganz dicke Chance hatten, die Partie für sich zu entscheiden. Auf dem knochenharten Platz in Thal hatten beide Teams auf dem körnigen Untergrund gehörige Standschwierigkeiten. Zudem sprang das Leder oft unkontrolliert, so dass beide Teams ihre Probleme hatten ins Spiel zu finden. So spielte sich in der ersten Hälfte das Geschehen zumeist zwischen den Strafräumen ab. Echte Tormöglichkeiten blieben eine Rarität. Die beste Chance in der ersten Hälfte ergab sich für die Gäste in der 15. Minute. Bei einem Freistoß von Mannschaftskapitän Robin Teichmann aus halblinker Position lief Dany Helbing geschickt ein, doch sein Kopfball war zu unplatziert und somit kein echter Prüfstein für EFC-Keeper Maik Traberth. Das war es dann auch schon in der ersten Hälfte. Beide Seiten waren zwar um einen geordneten Spielaufbau bemüht, doch blieben die Bemühungen meist im Ansatz stecken. Zu ungenau das Spiel in die Spitze, so dass beide Defensivreihen klar die Oberhand behielten. Nach dem Wechsel wurde die Partie etwas offener. Beide Teams wollten den Sieg. Dennoch blieben Torraumszenen Mangelware. Als EFC-Keeper Traberth in der 57. Minute ein Abschlag misslang, war Gefahr im Verzuge. Doch Großwechsungen spielte ebenfalls zu ungenau, so dass Christian Linß problemlos vor dem Tor klären konnte. Die erste echte Ruhlaer Torchance datiert aus der 60. Minute. Auf der linken Seite setzte sich Martin Armenat durch. Seine Flanke köpfte aber der eingewechselte Tobias Wollenhaupt über den Kasten. Die Partie plätscherte nun ergebnislos dahin, da weiter die Abwehrstrategen klar die Oberhand behielten. Dann aber doch die ganz große Chance für den EFC 08, die Partie für sich zu entscheiden. In der 89. Minute ein kluger Pass von Andreas Helbig in die Spitze auf Christian Wagner. Doch bei seinem Abschluss war er bereits zu nah am gegnerischen Keeper dran, so dass dieser den Schuss parieren konnte. Ein Sieg wäre für die Ruhlaer nach dem Spielverlauf aber auch nicht gerecht gewesen. So blieb es bis zum Schlusspfiff beim insgesamt verdienten Remis.

 

Ruhla: Traberth, Ernst, Helbig, Malsch, Strunz (75. Amann), Armenat, Linß, Wagner, Henning, Siebert, Grabow (55. Wollenhaupt).

 

Großwechsungen: Henning, Kellner, Callies, Kiel, Facius (55. Ziegler), Helbing, Teichmann, Pflug, Knabe, Mohrich, Weinelt (73. Kuehn).

Olaf Leffler / 14.03.11 / TA

Bei Sonnenschein und Temperaturen über zehn Grad mussten die Blau-Weißen auf einem Hartplatz antreten. Noch dazu auf einem, der der Landesklasse einfach nicht würdig ist. Auf dem sehr grobsteinigen Geläuf begannen beide Teams sehr verhalten.

Großwechsungen/Ruhla. Eine erste Chance sahen die Zuschauer nach einer Viertelstunde. Robin Teichmann schlug den Ball per Freistoß scharf in den Strafraum, wo Danny Helbing aber per Kopf an Ruhlas Torhüter Traberth scheiterte (15.). Der abgewehrte Ball kam zu Knabe, der unkonzentriert vergab. Danach wurden die Gäste im Spiel nach vorn mutiger. Weinelt passte auf Knabe, der aber den Ball nicht voll traf. Die Möglichkeit verpuffte (20.). Die Gastgeber zeigten sich erstmals mit einem Distanzschuss Hennigs (22.). Nur eine Minute später versuchte es Strunz erfolglos aus der zweiten Reihe. Kurz vor dem Seitenwechsel hatten der agile Armenat und Strunz zwei weitere Ruhlaer Gelegenheiten, schlossen aber überhastet ab.

Die zweite Halbzeit begann erneut zerfahren. Zu allem Überfluss verletzte sich Großwechsungens Routinier Facius auch noch am Rücken und musste vom Spielfeld (53.). Ziegler kam für ihn und war auch gleich an der nächsten verheißungsvollen Aktion beteiligt. Bei einem schnellen Gegenstoß über die rechte Seite kam er in gute Schussposition, scheiterte aber (55.). Großes Glück hatte Blau- Weiß, als Torjäger Armenat eine präzise Flanke auf Wollenhaupt schlug, der aber aus etwa fünf Metern über das Tor köpfte (57.). Beim nächsten schnellen Konter der Gäste drang Weinelt in den Strafraum ein und brachte den Ball auch scharf vors Tor nur war leider niemand mitgelaufen (68.).

In den letzten 20 Minuten legten beide Teams ihr Hauptaugenmerk darauf, ihr Tor sauberzuhalten und verlegten sich auf Konter. Nach einem Foul an Teichmann führte der selbst den verhängten Freistoß aus. Am langen Pfosten war der auch noch etwas bedrängte Pflug leider zu unentschlossen (72.). Die Gastgeber um den starken Helbig suchten nun die Lücke für den entscheidenden Schlag, aber die Gästeabwehr mit dem guten Libero Callies öffnete diese nicht. Knabe, nach Balleroberung im Mittelfeld von Mohrich eingesetzt, machte zu wenig aus seiner guten Situation (87.). Schon in der Nachspielzeit tauchte auf der Gegenseite nach einem Steilpass Helbigs Wagner allein vor Blau-Weiß-Keeper Henning auf, der mit einer Glanztat die späte Niederlage abwendete. Am Ende ein faires Spiel mit einem gerechten Ausgang.

 

rk / 14.03.11 / TA

 

Großwechsungen schlägt Siebleben 5:2

Das Spiel war für beide Teams enorm wichtig – Siebleben wollte aus dem Keller raus und Großwechsungen wollte einen sicheren Mittelfeldplatz. Nach dem 6:1-Hinspielsieg waren die Gäste auch guter Hoffnung, erneut punkten zu können.
Doch schon nach drei Minuten landeten die Gastgeber einen Warnschuss knapp nebens Siebleber Tor. Die Gäste hatten sich noch nicht richtig sortiert – die Abwehr stand viel zu weit vom Gegner entfernt – da traf Lars Weinelt aus dem Gestocher vorm Tor zum 1:0 (7.).
Eine Möglichkeit von Stephan Wapenhensch wurde noch abgefälscht und eine Beute des Gastgebertorwarts (11.). Großwechsungen war inzwischen spielbestimmend, verstolperte in einer 3:2-Überzahlsituation aber einen weiteren Treffer (15.). Dann köpfte Michele Henning eine Lehmann-Vorgabe zum 1:1-Ausgleich ein (24.). Siebleben zeigte sich in der Folge angriffslustig und erwarb mehr Spielanteile. Nach einer Kopfballablage von Holzapfel traf Sören Lehmann im dritten Versuch auch zur 2:1-Führung (37.). Jedoch erzielten die Gastgeber noch vor der Pause den moralisch ungünstigen 2:2-Ausgleich. Daniel Mohrich hatte mit einem tückischen Aufsetzer Sieblebens Torwart Lars Frankenberger überlistet (43.).
Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste weiter am Drücker, doch Henning traf nur die Latte (47.). Unerwartet schnell waren die Gäste mit ihrem Latein am Ende und Frankenberger konnte nur mit dem Fuß einen weiteren Treffer verhindern (49.). Die Gastgeber zeigten mehr Einsatz und mehr Laufbereitschaft. Beim 3:2 durch Helbing (57.) hatte aber auch Frankenberger gepatzt. Der Keeper kam halbherzig heraus gelaufen und wurde überköpft.
Es kam noch dicker für die Siebleber. Nach einem Freistoß grätschte Wichmann in die Schusslinie und erhöhte auf 4:2 (63.). Nach einer weiteren Torchance machten die Eichsfelder noch einmal ernst und trafen nach einem hohen Freistoß und guter Ablage durch den eingewechselten Kuehn zum 5:2 (80.).
Nach zuletzt guten Leistungen, erreichte gestern die Defensivleistung der gesamten Siebleber Mannschaft ihren Saisontiefpunkt. Nur gegen die starken Gebeseeer und gegen mittelmäßige Großwechsunger kassierte man fünf Gegentore.


Quelle: TA Gotha 07.03.2011

Grün-Weiß Siemerode schlägt Blau-Weiß Großwechsungen mit 4:1

Die Großwechsunger (blaue Trikots) fanden nicht zu ihrem gewohnten Spiel. Die Siemeröder um Michael Grimm (r.) spielten clever. Foto: Heiko Heddergott
Die Großwechsunger (blaue Trikots) fanden nicht zu ihrem gewohnten Spiel. Die Siemeröder um Michael Grimm (r.) spielten clever. Foto: Heiko Heddergott
"Wir sind inoffizieller Herbstmeister, das haben wir noch nie erreicht. Ich bin zufrieden. In der ersten Halbzeit hatten wir Spiel und Gegner total im Griff. Nach der Pause ließen wir etwas nach", sagte Spielertrainer André Thüne, der selbst wegen Leistenbeschwerden pausierte.

Siemerode. "Wir mussten auf zwei Leistungsträger verzichten, machten in der ersten Hälfte zu wenig. Siemerode gewann verdient", betonte Großwechsungens Trainer René Kiel. Die Einheimischen fanden das bessere taktische Mittel auf dem hartgefrorenen Untergrund. Maik Janich erzielte die Führung per Kopf nach schöner Eingabe von Peter Honék. René Facius köpfte das Leder zum 2:0 in die eigenen Maschen.

Björn Kleineberg markierte per Direktabnahme das 3:0, als Flankengeber zeichnete sich erneut Peter Honék aus. Als der eingewechselte André Trümper nach Zuspiel von Thomas Klöppner zum 4:0 einlochte, war die Partie endgültig entschieden. Wie aus dem Nichts kamen die Gäste zum Ehrentreffer durch Lars Weinelt. Siemerodes Schlussmann Dustin Gillich (87.) musste noch einen Freistoß von Facius entschärfen, ansonsten hatten die Großwechsunger nicht eine nennenswerte Torchance.

 

js / 21.02.11 / TA

Großwechsungen fühlt sich als Fünfter verschaukelt

Nach dem Finalrunden-Einzug durch die Hintertür, als einer der besten Zwischenrundenzweiten, werden die Blau-Weißen Großwechsunger das Arnstädter Turnier in zwiespältiger Erinnerung behalten.

Großwechsungen/Arnstadt. Als schöne Zugabe hatten die Großwechsunger Landesklässler den Auftritt beim Thüringer Hallengipfel in Arnstadts Jahn- Halle vorab gesehen. Im Nachgang hadern sie nun weniger mit sich als mit einem der Unparteiischen. Spieler und Offizielle fühlen sich um eine große Chance betrogen und von neutralen Augenzeugen in ihrer Ansicht bestärkt. Deren Rat, Protest einzulegen, ist Blau-Weiß Trainer René Kiel nicht nachgekommen. "Was soll das auch?", fragt er sich. Im Tschechien-Urlaub hat er jetzt Zeit, auf andere Gedanken zu kommen. Großwechsungen hatte das Zeug, zur großen Überraschung zu werden. Mit dem 4:1-Auftakterfolg über Stahl Unterwellenborn hatte Blau-Weiß sich trotz des Verletzungsaus für Marcus Kiel eine gute Ausgangsposition geschaffen. Die verspielten sie mit einem schwachen Auftritt gegen Thüringenligist Ilmenau (0:6) fast, kamen beim 3:1-Sieg über den späteren Landesmeister Schott Jena aber zurück. Das Halbfinale war drin.

Die LSG brauchte aber Schrittmacherdienste. Ilmenau durfte Unterwellenborn nicht schlagen. Bis Sekunden vor Schluss stand es 2:2. In Überzahl machte Germania noch das Tor. Blau-Weiß war raus. Den Weg zum offensichtlich gewünschten Ilmkreisderby mit dem SV Arnstadt hatten den Ilmenauern drei rote Karten geebnet, zuletzt, kurz vorm 3:2, eine gegen Stahls Torwart. "Das war schon eine Frechheit", sagt René Kiel. Seine Männer ernteten viel Zuspruch und Schulterklopfen. Kiel: "Es war von uns ein gutes Turnier. Wir kehrten als Fünfter erhobenen Hauptes zurück."

 

rk/ab / 31.01.11 / TA

21. Landesmeisterschaft im Hallenfussball in Arnstadt

21. Landesmeisterschaft im Hallenfussball in Arnstadt 

Ilmkreisvertreter auf dem Podest

Acht Mannschaften nahmen am Hallenmasters vor 400 erwartungsfrohen, für tolle Stimmung sorgenden Fans in der Arnstädter Jahnsporthalle teil. Neben den favorisierten Verbandligisten SV Schott Jena, SV Germania Ilmenau und Vizemeister SV 09 Arnstadt, gingen Titelverteidiger SV Grün Weiß Siemerode, welcher wie auch die Vertretungen von SV Eintracht Eisenberg, FSV 06 Hildburghausen, LSG Blau Weiß Großwechsungen und SV Stahl Unterwellenborn in der Landesklasse beheimatet ist, an den Start. Nach der Gruppenphase wurden in Überkreuzvergleichen der ersten und zweiten beider Staffeln die Halbfinalpaarungen ermittelt, bevor das Spiel um Platz drei und das Endspiel folgten. Am Ende setzten sich die Verbandsligisten auch durch und belegten die ersten drei Ränge. Erfreulich, das die Ilmkreisvertreter Arnstadt und Ilmenau mit dem Plätzen zwei und drei in diesem Turnier ihren Stempel aufdrückten. Den Titel des Landesmeisters jedoch sicherte sich nach vier erfolglosen Finalteilnahmen erstmals das Team des SV Schott Jena. Die bestens organisierte Veranstaltung lebte weniger von der spielerischen Finesse und Klasse, als von der Spannung und Dramatik. Dabei schlugen die Emotionen mehrfach hohe Wellen, so hatten die vier Unparteiischen, die manch umstrittene Entscheidungen fällten alle Hände voll zu tun, um die erregten Gemüter zu beruhigen. Insgesamt sprachen sie sechs Zeitstrafen und fünf Platzverweise aus. In der Gruppe A setzte sich der Titelverteidiger aus Siemerode mit 9 Punkten und 10:5 Toren souverän durch. Es folgten Gastgeber SV 09 Arnstadt mit 4 Punkten und 4:4 Toren, vor Eisenberg 2 Punkte, 6:8 Tore und Hildburghausen mit einem Punkt und 4:7 Toren. Die nicht in bester Hallenbesetzung auflaufenden Nullneuner (u.a. ohne Lippert, Bonsack, A. Trübenbach und Seel) unterlagen wie im vorjährigen Finale dem Titelverteidiger aus Siemerode knapp mit 2:1. Daniel Trübenbach gelang dabei nur noch der Anschlusstreffer. Danach konnten die Arnstädter gegen Eisenberg eine 1:0 Führung nicht behaupten und mußten noch den Ausgleich hinnehmen. So war ein Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Hildburghausen Pflicht, um nicht schon in der Vorrunde auszuscheiden. In einer dramatischen Partie egalisierte Steven Eger Kirchners Führung und fast mit der Schlusssirene traf David Leischner zum vielumjubelten Siegtreffer. Spannung auch in Gruppe B, wo gleich drei Mannschaften mit sechs Punkten die ersten drei Plätze belegten. Mit dem besten Torverhältnis von 11:5 landeten die Ilmenauer auf dem ersten Platz, vor Schott Jena mit 8:7 Toten und Großwechsungen mit 7:8 Toren. Abgeschlagen und unter den Erwartung blieb mit null Punkten und 5:11 Toren der SV Stahl Unterwellenborn. Ilmenau unterlag im ersten Spiel dem späteren Meister aus Jena durch Tore von Marc Fernando und Marcus Finn knapp mit 3:2, danach ließen die Mosert Schützlinge gegen Großwechsungen beim 6:0 nichts anbrennen, hier trafen Finn und Benjamin Pilz, je zweimal, sowie Michael Jüngling und Fernando. Das letzte Gruppenspiel gegen Unterwellenborn verlief hochdramatisch, denn gleich drei Akteure der Stahlwerker mußten beim Spielstand von 2:2 nach Platzverweisen vom Parkett. Gegen zwei Feldspieler hatten die Ilmenauer keine Mühe den Siegtreffer durch Finn zu erzielen. Diese Entscheidung riefen beim Team aus Großwechsungen heftige Proteste hervor, fühlten sie sich doch um die Halbfinalteilnahme gebracht. Im ersten Halbfinale gewannen die Jenenser knapp mit 2:1 gegen Siemerode. Das spannende zweite Halbfinale zwischen Arnstadt und Ilmenau endete nach der offiziellen Spielzeit 1:1. Die Führung durch Fernando, glich Daniel Trübenbach mit einem verwandelten indirekten Freistoß in letzter Sekunde noch aus. Das anschließende Neunmeterschießen stand ganz im Zeichen des toll reagierenden Arnstädter Schlussmanns Christian Streckenbach, der zwei Neunmeter parierte und damit seinen Farben mit 5:3 die Finalteilnahme sicherte. Im folgenden Spiel um Platz drei ließen die Ilmenauer Siemerode mit 6:2 keine Chance. Für Germania trafen Fernando, Jüngling und Mantlik je zweimal. Das mit großer Spannung erwartete Finale endete nach offizieller Spielzeit 1:1. Die Führung der Schottianer durch Beckert, egalisierte Daniel Trübenbach. Als in der folgenden Verlängerung alle Beteiligten schon mit einem erneuten Neunmeterschießen rechneten, vertändelten die Nullneuner in der Vorwärtsbewegung den Ball, was die Jenaer nutzten und mit einem Konter 30 Sekunden vor der Schlusssirene den Endstand herstellten. Es folgten die Ehrungen des besten Spielers, Thomas Wolter (Jena), Torwarts, Christian Streckenbach (Arnstadt) und Torschütze Peter Honek (Siemerode) mit acht Toren. Dank gilt den Organisatoren des TFV und SV 09 Arnstadt, dem Schiedsricherkollektiv Landgraf (Ruhla), Rauschenberg (Wenigenlupnitz), Jäntsch (Meiningen) und Kissling (Wasungen), Turnierleiter Ulrich Hofmann und Hallensprecher Hartmut Gerlach, Katrin Eisfeld, Conny, Rita Frank, Heike Amling und Helmute Geyersbach für Kassierung und Versorgung, sowie dem Team der ersten Mannschaft des SV 09 Arnstadt die die Versorgung und den Ordnungsdienst mit absicherten.

1. SV Schott Jena : Just, Czernetzki (1), Schletzke, Beckert (2), Skara (1), Wolter (2), Voigt (2), Gleitsmann (1), Hacker (3)

2. SV 09 Arnstadt : Streckenbach, Eger (1), Pysall, Gothe, Hoffmann, D. Trübenbach (4), Leischner (1), Lux, Voigt

3. SV Germania Ilmenau : Kott, Jüngling (3), Rinn, Finn (4), Dobrocki, Heisch, Pilz (3), Fernando (5), Wank, Mantlik (3)

Spiele Gruppe A:

Siemerode : Arnstadt 2:1, Eisenberg 5:3, Hildburghausen 3:1; Arnstadt : Eisenberg 1:1, Hildburghausen 2:1; Eisenberg : Hildburghausen 2:2

Tabelle:

 

Platz Mannschaften Tore Punkte
1. Siemerode 10:5 9
2. Arnstadt 4:4 4
3. Eisenberg 6.8 2
4. Hildburghausen 4.7 1



 

 

 

 

 


SV 09 Arnstadt : Streckenbach, Bonsack (3), Springer (1), Lux, Seel (3), A. Trübenbach, Lippert (2), Eger, Leischner (3), Voigt (1) 

Ilmenau : Benkenstein, Schlott (2), Heisch (2), Fernando (3), Wank, Gerhardt, Volytskyi (1)

Spiele Gruppe B

Ilmenau : Jena 2:3, Großwechsungen 6:0, Unterwellenborn 3:2; Jena : Großwechsungen 1:3, Unterwellenborn 4:2, Großwechsungen : Unterwellenborn 4:1

Tabelle:

 

Platz Mannschaften Tore Punkte
1. Ilmenau 11:5 6
2. Jena 8:7 6
3. Großwechsungen 7:8 6
4. Unterwellenborn 5:11 0

 

 

 

 

 

 

1. Halbfinale : Siemerode : Jena 1:2
2. Halbfinale : Ilmenau : Arnstadt 1:1, 2:4 n.N.

Spiel um Platz 3: Siemerode : Ilmenau 2:6

Finale : Jena : Arnstadt 1:1, 2:1 n.V.

 

Quelle: www.sv09-arnstadt.de

Großwechsungen bei Landes-Zwischenrunde starker Zweiter

Mit einer sehr jungen Truppe gefiel Blau-Weiß Großwechsungen beim 16. Seilercup in Schlotheim, immerhin einem Zwischenrundenturnier zu der Thüringer Hallen-Landesmeisterschaft. Wie schon in der Vorwoche beim Telefun-Cup in Nordhausen präsentierten sich die Blau-Weißen stark.

Schlotheim. Dabei musste Trainer René Kiel ohne die aus verschiedenen Gründen verhinderten erfahrenen Callies, Peter, Fritzsche und Pflug auskommen. Großwechsungen blieb in seiner Fünfergruppe ungeschlagen, bezwang den SC 1912 Leinefelde 1:0, den TSV 1861 Bad Tennstedt 5:1 und Gastgeber SG Schlotheim/Mehrstedt 3:2. Gegen Kyffhäuserligist VfL 1888 Ebeleben gab es ein 1:1. In der anderen Gruppe setzte sich Grün-Weiß Siemerode gegen Preußen Bad Langensalza, Blau-Weiß Lengenfeld/Effelder, Fortuna 49 Körner und den KSV 90 Kirchheilingen durch. Das Finale der Gruppensieger entschieden die erfahrenen Siemeröder um Spielertrainer André Thüne 4:2 für sich.

Großwechsungens Trainer René Kiel zollte seiner jungen Truppe viel Lob: "Kapitän Robin Teichmann hat seine Mitspieler immer wieder toll in Szene gesetzt. Und Torwart Danny Helbing war uns ein großer Rückhalt." Daniel Mohrich (4 Tore) war zweitbester Goalgetter im Turnier. Für Blau-Weiß trafen zudem Dornhofer, Effenberger, Kühn (je 2), Teichmann und Marcus Kiel (je 1). Großwechsungen darf sich große Hoffnungen machen, als einer der besten Zweiten das Landesfinale zu erreichen.

 

rk / 17.01.11 / TA

Gruppe A

Siemerode vs. Körner 2:1, vs. Bad Langensalza 3:2, vs. Kirchheilingen 1:2, vs. SG Lengenfeld 2:1; Körner vs. Bad Langensalza 3:1, vs. Kirchheilingen 3:3, vs. SG Lengenfeld 3:1; Bad Langensalza vs. Kirchheilingen 3:1, vs. SG Lengenfeld 3:1; Kirchheilingen vs. SG Lengenfeld 2:4


1.

 SV GW Siemerode

4

8:6

9

2.

 SV Fortuna 49 Körner

4

10:7

7

3.

 FSV Bad Langensalza

4

9:8

6

4.

 Kirchheilinger SV 90

4

7:10

3

5.

 Lengenfeld/Effelder

4

7:10

3

 

Gruppe B

Großwechsungen vs. Leinefelde 1:0, vs. Bad Tennstedt 5:1, vs. SG Schlotheim 3:2, vs. Ebeleben 1:1; Leinefelde vs. Bad Tennstedt 2:0, vs. SG Schlotheim 1:0, vs. Ebeleben 3:0; Bad Tennstedt vs. SG Schlotheim 2:1, vs. Ebeleben 2:2; SG Schlotheim vs. Ebeleben 4:1


1.

 LSG Großwechsungen

4

10:4

10

2.

 SC Leinefelde 1912

4

6:1

9

3.

 TSV Bad Tennstedt

4

5:10

4

4.

 SG 07 Schlotheim

4

7:7

3

5.

 VfL 1888 Ebeleben

4

4:10

2

 

Tabelle

Finale

SV GW Siemerode

vs.

LSG BW Großwechsungen

4:2

 

9-Meter-Schießen um Platz 3

SV Fortuna 49 Körner

vs.

SC Leinefelde 1912

2:1

n.N.

9-Meter-Schießen um Platz 5

Preußen Bad Langensalza

vs.

TSV Bad Tennstedt

2:3

n.N.

9-Meter-Schießen um Platz 7

Kirchheilinger SV 90

vs.

Schlotheim/Mehrstedt

1:2

n.N.

9-Meter-Schießen um Platz 9

Lengenfeld/Effelder

vs.

VfL 1888 Ebeleben

4:5

n.N.

Quelle: thueringer-fussball.de

Grün-Weiß Siemerode siegt beim 16. Seilercup in Schlotheim

Der äußere Rahmen mit 400 begeisterten Zuschauern stimmte in der Schlotheimer Seilerhalle beim 16. Seilercup, der auch Zwischenrunde zur Thüringer-Hallenmeisterschaft war.

Schlotheim. Zehn Mannschaften kämpften in zwei Staffeln um den Titel. Dabei setzte sich der Hallenlandesmeister 2010, Grün-Weiß Siemerode, durch. Die Obereichsfelder um Spielertrainer André Thüne schlugen im Finale der Staffelsieger Blau-Weiß Großwechsungen mit 4:2. Überhaupt Großwechsungen: Großwechsungen, schon beim Nordhäuser Telefun-Cup der Vorwoche stark und dort Sieger über Wacker Nordhausen, machte nun dem SC Leinefelde um Trainer Jörg Weißhaupt einen Strich durch die Rechnung.

Im Neunmeterschießen wurden die Turnierplätze entschieden, bevor das mit Spannung erwartete Endspiel zwischen Siemerode und Großwechsungen stattfand. Dieses war hart umkämpft; es setzte sich der Thüringer Hallenmeister 2010 mit 4:2 durch und sicherte sich den Seilerpokal und das Ticket zur Thüringer Hallenendrunde in Arnstadt. Aber auch Großwechsungen mit zehn Punkten könnte zu den besten Zweiten der Zwischenrunden-Turnieren gehören und damit in Arnstadt durch die Hintertür vertreten sein. Die Krone für den besten Torschützen musste im Stechen vergeben werden, denn im Turnierverlauf hatten Wolfgang Mai (Körner), Alexander Käppler (Lengenfeld), Daniel Mohrich (Großwechsungen) und Rick Küntzelmann (Leinefelde) je viermal getroffen. Letztlich setzte sich Küntzelmann durch. Schade nur, dass gegen Ende des Turniers wie schon im Vorjahr wieder unschöne Szenen auf den Rängen den Gesamteindruck des ansonsten gelungenen Abends trübten.

 

17.01.11 / TA

 

14. Auflage des Tele-Fun-Cups

Stimmungsgeladen verlief vor allem die Partie der Gastgeber gegen die LSG Blau-Weiß Großwechsungen, die 0:1 endete. Erneut verdarb damit die LSG - wie im Vorjahr beim 1:3 - der Wackerelf eine bessere Platzierung, wenn man die Tabelle betrachtet:

Tabelle

        Sp.

  S

  U

  N

    Pkt.

    Tore    

Diff.

1. FC Magdeburg

6

6

0

0

18

14

:

2

12

VfB 1906 Sangerhausen

6

3

1

2

10

12

:

8

4

FSV Wacker 90

6

3

1

2

10

11

:

10

1

FC Sachsen Leipzig

6

3

0

3

9

12

:

13

-1

FC Union Mühlhausen

6

2

1

3

7

8

:

9

-1

LSG BW Großwechsungen

6

2

0

4

6

7

:

12

-5

F.C.`t Hoekje Oldenzaal

6

0

1

5

1

9

:

19

-10

Quelle: Homepage Wacker 90 Nordhausen

Bei der 14. Auflage des Tele- Fun-Cups konnte sich gestern der Favorit aus Magdeburg durchsetzen. Die Vertreter aus dem Landkreis Nordhausen mit Wacker und Blau-Weiß Großwechsungen boten aber ebenfalls sehenswerten Fußball.

Nordhausen. Insgesamt 73 Tore, zum Teil grandios herausgespielt, konnten 1300 Zuschauer beim Tele-Fun-Cup bejubeln. Neben Wacker Nordhausen und Blau- Weiß Großwechsungen waren Mühlhausen, Sangerhausen, Sachsen Leipzig, Magdeburg sowie die Mannschaft aus den Niederlanden Hoekje/Toyota Oldenzaal angereist. Gespielt wurde das System "Jeder gegen Jeden". Den Anfang machte die Truppe von René Kiel. Dabei sahen sich die Blau-Weißen dem wohl stärksten Team des Turniers gegenüber. So kam es, wie es kommen musste und die Kiel-Elf unterlag mit 0:2. Kurz darauf begann dann auch für Wacker das Turnier. Mit dem VfB Sangerhausen fanden sie aber einen ebenbürtigen Gegner. Beide Mannschaften mussten sich mit einem 1:1- Unentschieden zufrieden geben. Doch ein Punkt war besser als keiner. Dies musste auch Großwechsungen bei der 1:2- Niederlage im zweiten Spiel gegen Mühlhausen schmerzlich erfahren. Der FC Magdeburg hingegen gab sich keine Blöße und gewann auch die nächsten Spiele klar. Damit stand die Truppe von Jens Eisenschmidt bereits unter Zugzwang und brauchte dringend Punkte um den Anschluss an Magdeburg zu halten. Mit einem knappen 3:2 gelang Wacker der wichtige Dreier gegen Sachsen Leipzig. Alles war wieder drin. Kurz darauf verlor Großwechsungen auch das Spiel gegen Sangerhausen mit 0:3 und verabschiedete sich endgültig aus dem Titelrennen. Die Wacker-Elf und das Team von Ruud Kaiser aus Magdeburg hingegen punkteten munter weiter. Bemerkenswert war, dass die Kaiser-Elf bis zum fünften Spiel noch kein Gegentor hinnehmen musste. Im 12. Spiel des Tages gelang Blau-Weiß schließlich der erste Sieg gegen die Nachbarn aus den Niederlanden. So konnten sie mit breiter Brust in das Kreisderby gegen Wacker gehen.

Viele kleine Fouls und lautstarke Fans heizten die Stimmung deutlich an. Lange fiel kein Tor, trotz vieler Möglichkeiten. Dann kam die Wende, als Torsten Klaus vom FSV eine 2-Minuten-Strafe hinnehmen musste. Den anschließenden Freistoß nutzten die Gäste prompt zur 1:0-Führung durch den agilen Robin Teichmann. Sichtlich geschockt hatten die Nordhäuser kein Mittel mehr parat und zogen den Kürzeren. Damit hatten sie im Endspiel gegen Magdeburg keine Möglichkeit mehr auf Platz eins zu springen. So fehlte gegen den Favoriten scheinbar die Motivation, und Wacker geriet bereits nach zwei Minuten mit 0:3 ins Hintertreffen. Lediglich ein schöner Spielzug kurz vor Schluss, vollendet von Adil Bouhantar zeigte noch einmal das Potenzial der Mannschaft. "Ich bin insgesamt mit der Leistung der Mannschaft zufrieden. Auch wenn mehr drin war. Bis auf die unglückliche Niederlage gegen Großwechsungen haben wir uns hier gut verkauft", so Jens Eisenschmidt nach dem Turnier.

 

Benjamin Stötzer / 10.01.11 / TA

Landesklasse Nord: Wacker Nordhausen II mit Nachholebedarf

Blickwinkel: Das Derby-0:3 war Tiefpunkt für Gastgeber Wacker Nordhausen II und verschaffte Großwechsungen eine breite Brust. Foto: W. Hasselbach
Blickwinkel: Das Derby-0:3 war Tiefpunkt für Gastgeber Wacker Nordhausen II und verschaffte Großwechsungen eine breite Brust. Foto: W. Hasselbach
Mit der Nordhäuser Wacker-Reserve und der LSG Blau-Weiß Großwechsungen sind zwei Südharzer Teams zu Saisonanfang in das Abenteuer Landesklasse gestartet. Als Neulinge konnten sie als Ziel nur den Klassenerhalt ausgeben. Blau-Weiß liegt dabei auf Kurs, während Wacker noch aufholen muss.

Nordhausen. Nach der ersten Saisonhälfte ist es Zeit für ein Zwischenfazit selbst wenn die Liga nicht ganz schuldenfrei ist. Elf Begegnungen sind ausgefallen. Der 15. Spieltag wurde komplett abgesetzt. Als Spitzenreiter ist Eisenach mit 29 Punkten in die Winterpause gegangen. Gebesee folgt mit nur einem Zähler Rückstand dem Primus auf den Fersen. Auf den drei Abstiegsplätzen sind zurzeit Lok Erfurt (12 Punkte), Empor Weimar (11) und Schlusslicht Siebleben (10) zu finden.

 

Blau-Weiß Großwechsungen steht genau in der Mitte der Tabelle. Der achte Platz und 20 Punkte entsprechen exakt den Erwartungen von Trainer René Kiel. Sieben Siege und zwei Unentschieden wurden eigefahren. Sechs Niederlagen kassierte Blau-Weiß. Elf Heimpunkte und drei Auswärtssiege stehen auf der Habenseite. Einer besseren Platzierung standen große personelle Probleme durch Verletzungen und Arbeit im Wege. Die Blau-Weißen feierten mit dem 3:1-Heimsieg über Dachwig/Döllstedt einen gelungenen Landesklasse-Einstand. Nur eine Woche darauf gab es mit der bisher höchsten Niederlage (1:6 in Siebleben) prompt einen herben Rückschlag. Das aber hat die Kiel-Truppe nicht umgeworfen. Es folgten ein 1:1 gegen Ruhla und mit dem 2:1 in Weimar der erste Auswärtssieg. Mit 2:3 setzte es gegen Erfurt am 6. Spieltag die erste Heimpleite. Dafür waren das 1:0 über Landesliga- Absteiger Schlotheim/Mehrstedt (8. Spieltag) und das 2:1 in Gebesee echte Paukenschläge. Der dritte Auswärtsstreich war das überraschend klare 3:0 über Nordhausen II im Derby am 11. Spieltag. Die letzten beiden Heimspiele brachten noch einmal vier Punkte (Sömmerda 3:1, Bischleben 2:2). 22:23 Tore waren das. Bester Torschütze der Blau-Weißen war Lars Weinelt (5) vor Peter Ziegler, René Facius und Daniel Mohrich (alle 3). Zweimal getroffen haben Carsten Wichmann und Marcel Effenberger. Je ein Tor wissen Daniel Callies, Daniel Picht, Robin Teichmann und Stefan Kühn auf ihren Konten. Die Hinrunde hat gezeigt, dass die Blau-Weißen in dieser Liga mithalten können.

 

Wacker Nordhausen II, in der letzten Bezirksligasaison noch überlegener Staffelsieger, ging mit vielen Vorschusslorbeeren ins neue Spieljahr. Die Erwartungen wurden in den bisherigen 14 Spielen nicht erfüllt. Mit 14 Punkten steht das Etzrodt-Team auf Platz 13 - und gerade mal zwei Zähler vor den Abstiegsrängen. Der Albert-Kuntz-Sportpark ist in dieser Saison nicht mehr uneinnehmbar. Von acht Heimspielen hat Wackers Zweite vier verloren. Zu zwei Remis kamen nur zwei Siege. In der Auswärtstabelle ist Wacker sogar Letzter. Ausbeute in der Fremde sind magere sechs Punkte. Die Rückrunde könnte für die Truppe zum Tanz auf der Rasierklinge werden. Die Hinrunde war schon eine Achterbahnfahrt! Dem verbockten Auftakt (3:6-Niederlage in Eisenach) folgten vier Spiele ohne Niederlage. Siege über Arenshausen (5:1) und Sömmerda (2:1) sowie Unentschieden gegen Lengenfeld (0:0) und Bischleben (1:1) bescherten den zwischenzeitlichen fünften Platz - ein gelungener Start! Dann folgte eine Durststrecke mit einem regelrechten Einbruch, eingeleitet von einer desaströsen 0:8- Schlappe in Siemerode. Fünf Spiele ohne Sieg - inklusive der besonders schmerzhaften Derby-Heimniederlage gegen Großwechsungen - taten weh. Der dritte Saisonsieg, gleichzeitig der erste auf Reisen, gelang am 12. Spieltag in Erfurt (3:2). Am 9., 10. und 11. Spieltag stand Wacker II auf einem Abstiegsrang. Das sollte Warnung genug sein! Acht Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein. Marcel Pezely und Sebastian Gösel trafen jeweils sechsmal. Steve Jochmann tat es doppelt, Steffen Heise, Lars Pohl, Tino Steinberg, Robin Ullrich und Florian Dießel je einmal. Die Liga-Torschützenliste führen übrigens die Eisenacher Marc Janke (17) und Markus Arndt (13) sowie Weimars Oliver Pasquet (11) an.

 

Kurt Trost / 27.12.10 / TA

Großwechsungen unterliegt Lengenfeld unglücklich mit 0:1

 

Die Gäste reisten mit breiter Brust zum Tabellennachbarn und wollten auch im Eichsfeld ihre Erfolgsserie fortsetzen. Doch am Ende stand eine unglückliche 0:1-Niederlage.

Lengenfeld. Bei sehr widrigen Wetterbedingungen entwickelte sich eine ansehnliche Partie, wobei sich beide Teams nicht versteckten. Die Gastgeber spielten sehr defensiv und versuchten, die Gäste aus ihrer Hälfte herauszulocken, um über Konter zum Erfolg zu kommen. Die Blau-Weißen spielten frech nach vorn und hatten in der 11. Minute ihre erste Chance durch Lars Weinelt. Nach einem weiten Einwurf von Effenberger nahm er den Ball im Strafraum direkt, doch dieser ging um Zentimeter über den Querbalken. In der 21. Minute lag das 1:0 für die Gäste in der Luft, als Robin Teichmann durch einen schnellen Konter Weinelt den Ball perfekt in den Lauf legte und der SG-Torwart mit einer Glanztat den Rückstand verhinderte.

Danach konnten sich die Gäste wieder befreien. Nach 73 Minuten setzte sich Teichmann im Strafraum durch, legte den Ball auf Mohrich zurück, doch dieser schob ihn aus fünf Metern am Pfosten vorbei. Zwei Minuten später die nächste gute Chance, als nach Weinelts Flanke der Ball in einer Pfütze aufsetzte, und Fritsche das Leder nicht richtig traf. Im Gegenzug fiel das 1:0, als die Gästeabwehr schlecht stand, und Gerstmeier das Leder im langen Eck versenkte (76.). Danach warfen die Blau-Weißen alles nach vorn, um den Ausgleich zu erzielen, aber hatten in der Wasserschlacht der Schlussphase kein Glück mehr.

rk / 15.11.10 / TA

 

Großwechsungen dreht Spiel gegen FSV Sömmerda zu 3:1

3:1-Sieg für Großwechsungen: Nach starker kämpferischer Leistung war es ein verdienter Erfolg der Blau-Weißen.

Großwechsungen. Der Gast begann sehr druckvoll und ging früh in Führung. Aus halblinker Position schoss Gräfe den Ball ins rechte Toreck (4.). Die Blau-Weiße Abwehr hatte anfangs große Schwierigkeiten, um Sömmerdas schnelle Spitzen in den Griff zu bekommen, und so hatte Löffler eine weitere tolle Gelegenheit. Doch er schoss frei stehend knapp vorbei (6.). Eine weitere Chance für den Gast vergab Wendelin, als er mit seinem Flachschuss am glänzend reagierenden Torwart Henning scheiterte (17.). Im Gegenzug folgte die erste nennenswerte Gelegenheit für den Gastgeber. Doch Wichmann brachte frei stehend das Leder nicht im Tor unter.

Danach begann eine Druckphase der Gastgeber. So hatte Pflug nach Eckball eine gute Möglichkeit, als er das Ziel nur knapp verfehlte (20.). Der verdiente Ausgleich fiel, als sich Mohrich auf rechts durchsetzte und auf Wichmann zurück passte, der den Ball im linken Toreck versenkte (35.). Drei Minuten später fiel das 2:1. Nach Facius Flanke köpfte Wichmann den Ball ins Toreck. Als Teichmann im Strafraum von den Beinen geholt wurde, gab es einen Elfmeter, den Facius zum 3:1 verwandelte (41

In der zweiten Halbzeit hätte Mohrich auf 4:1 erhöhen können. Effenberger setzte sich links durch, flankte zu Mohrich, der mit Kopfball am Torhüter scheiterte (47.). Danach wurde der Gast druckvoller, konnte aber die diszipliniert stehende Wechsunger Abwehr nicht überwinden. Zwei gute Möglichkeiten vereitelte Torhüter Henning, als er gegen Torjäger Kiontke sicher parierte (58.) und auch den Schuss von Gräfe toll abwehrte (68.). Der Gast blieb spielbestimmend, konnte aber die Hausherren nicht in Verlegenheit bringen, so dass der Sieg nicht mehr in Gefahr geriet.

 

wa / 08.11.10 / TA

 

Wacker Nordhausen II verliert Derby gegen Großwechsungen 0:3

Wacker konnte auch unter Flutlich nicht gewinnen und blieb das achte Punktspiel in Folge ohne Sieg. TA-Foto: Wolfgang Hasselbach
Wacker konnte auch unter Flutlich nicht gewinnen und blieb das achte Punktspiel in Folge ohne Sieg. TA-Foto: Wolfgang Hasselbach
317 zahlende Zuschauer sahen ein faires Kreisderby, das Schiedsrichterin Susann Gaspar keinerlei Probleme bereitete. Die Wacker-Reserve konnte ihre durchaus vorhandenen guten Torchancen nicht nutzen. Großwechsungen dagegen war brutal effektiv. Wacker blieb das achte Punktspiel in Folge ohne Sieg.

Nordhausen. Die Gäste waren anfangs das aktivere Team, ohne dabei große Torgefahr auszustrahlen. Lars Weinelt hatte eine ganz gute Möglichkeit, als ihn ein langer Ball aus der eigenen Hälfte auf der linken Außenbahn erreichte. Sein Schuss war jedoch zu harmlos, um Keeper Leitzke vor ernsthafte Probleme zu stellen (17.). Nun ergriff Wacker die Initiative und kam zu zwei Großchancen. Christoph Biesenbach setzte energisch nach, erkämpfte sich den Ball und spielte auf Gösel. Der Stürmer suchte aus halblinker Position sofort den Abschluss und jagte das Leder an den Querbalken (22.). Drei Minuten später flankte Lattmann gefährlich in den Wechsunger Strafraum. Gösel traf die Kugel nicht richtig, brachte aber dafür Robin Ullrich in beste Schussposition. Frei stehend fünf Meter vor dem Tor scheiterte Ullrich am aufmerksamen Tino Henning im Wechsunger Kasten. Danach verflachte das Spiel. Bei beiden Mannschaften dominierten die Abwehrreihen. Nachdem Robin Teichmann eine kleine Unsicherheit der Wacker-Abwehr nicht bestrafen konnte (41.), ging es torlos in die Pause. In der zweiten Halbzeit hatten wieder die Gäste den besseren Start. Mohrich nutzte eine Schlafwageneinlage der Gastgeber mit einem herrlichen Schuss von der Strafraumgrenze in den Winkel zum 1:0 (48.). Wackers ,,Sechser Sebastian Scholz verletzte sich vor dieser Szene, ohne gegnerische Einwirkung und konnte somit nicht mehr entscheidend eingreifen.

Die Nordhäuser zeigten sich nicht geschockt. Hauke Lattmanns Freistoß meisterte Torwart Henning sicher (59.). Dann hatte Großwechsungen Glück. Der Querbalken war ein guter Freund von LSG-Keeper Henning an diesem Abend. Sebastian Gösels Kopfball nach einer Jochmann-Ecke traf nur das Aluminium (64.). Wacker blieb zunächst am Drücker. Steffen Heises Diagonalball spielte Steve Jochmann direkt weiter auf Gösel, der unter Bedrängniss neben das Tor schoss (67.). Der Ausgleich wäre mehr als verdient gewesen. Plötzlich riss der Nordhäuser Spielfaden. Zu idee- und planlos wurden die Angriffe vorgetragen. Immer wieder konnten die Gäste Luft holen und ihren Abwehrriegel aufbauen, weil Wackers Aufbauspiel viel zu lange dauerte. Die Wacker-Reserve konnte sich in Tornähe nicht mehr entscheidend und zwingend durchsetzen. Letztendlich entschied die LSG durch zwei blitzsaubere Tore das Derby. Nach einem Freistoß nahm Effenberger, ohne lange zu überlegen, Maß und erzielte das zweite Tor für seine Farben. Torwart Georg Leitzke war dabei chancenlos (87.). Als Wacker "Alles oder Nichts" spielte, kamen die Wechsunger in der Schlussminute zu ihrem dritten Treffer. Daniel Mohrich hatte keine Mühe, eine Wichmann-Eingabe zu verwandeln. Blau-Weiß gewann glücklich, aber nicht unverdient.

 

mj / 01.11.10 / TA

Landesklasse: Kreisderby auf dem Kunstrasen

Comeback: Nach seinem Muskelfaserriss steht Stefan Knabe (vorn) im Kreisderby erstmals wieder im Großwechsunger Aufgebot. Foto: Wolfgang Hasselbach
Comeback: Nach seinem Muskelfaserriss steht Stefan Knabe (vorn) im Kreisderby erstmals wieder im Großwechsunger Aufgebot. Foto: Wolfgang Hasselbach

 

Nordhausen. Am Freitagabend findet das erste Landesklassen-Kreisderby zwischen Wacker 90 Nordhausen II und Blau Weiß Großwechsungen unter ungewohnten Bedingungen statt. Schiedsrichterin Susann Gaspar aus Körner wird das Spiel bei Flutlicht auf dem Kunstrasen im Albert-Kuntz-Sportpark um 18.30 Uhr anpfeifen. Ein Favorit ist unter den beiden Kontrahenten nicht auszumachen. Belegt die Wacker-Reserve mit zehn Punken den 14. Tabellenplatz, liegt Großwechsungen mit gerade mal drei Zählern mehr auf Platz acht. Ob Wacker vom Heimvorteil profitieren kann, bleibt abzuwarten. Schließlich konnten die Blau-Weißen auswärts schon zwei Siege mit jeweils 2:1 in Weimar und Gebesee verbuchen und wirkten bisher kompakter und spielerisch reifer. Wacker-Coach Uwe Etzrodt über den Gegner: "Es wird nicht einfach. Großwechsungen spielte bisher eine starke Saison und wird uns alles abverlangen." Die Truppe von René Kiel musste allerdings in der Fremde bereits 12 Gegentore hinnehmen. Wacker-Torjäger Marcel Pezely wird diese Zahl nicht vergrößern können. Er ist nach Aussagen des Trainers nicht verfügbar. Auch hinter Kapitän André Wybranietz steht ein Fragezeichen. René Kiel setzt auf sein Team: "Wir gehen ohne personelle Probleme in dieses Derby, alle Mann sind an Bord. Wacker steht bereits unter Zugzwang, das könnte unser Vorteil werden." Lediglich der Kunstrasen und die eigenen Gesetze eines Derbys bereiten Kiel Sorgen. Dabei kann er sogar auf Stefan Knabe zurückgreifen, der nach einem Muskelfaserriss wieder einsatzfähig ist und vor seinem Comeback steht.

Sorgen gibt es aber auch bei Wacker, denn die Abwehr setzt mit bisherigen 26 Gegentreffern den negativen Spitzenwert der Landesklasse. Die Mannschaft wirkt verunsichert und hat kein Selbstbewusstsein. Auch gegen den Tabellenletzten eine Woche zuvor reichte es nur zu einem mageren 1:1-Unentschieden. Uwe Etzrodt hofft auf eine leidenschaftliche Leistung seines Teams und fordert vollen Einsatz. In der vergangenen Saison waren für den FSV schließlich auch ein 3:1-Heimsieg und ein 1:1 in Großwechsungen möglich. "Ich hoffe, dass es nicht so hitzig wie in der letzten Saison wird", gestand René Kiel. Die Hoffnung auf ein "volles Haus" hat er dennoch. Letztendlich werden wohl die Tagesform und die Chancenverwertung eine entscheidende Rolle spielen. Es verspricht, eine spannende Partie zu werden.

 

Quelle: TA

Großwechsungen unterliegt Wartburgstadt Eisenach 1:2

Lars Weinelt (l.) erzielte den 1:0-Führungstreffer für Großwechsungen. Archivfoto: Maik Ehrlich
Lars Weinelt (l.) erzielte den 1:0-Führungstreffer für Großwechsungen. Archivfoto: Maik Ehrlich
Die 210 Zuschauer sahen ein gutklassiges Landesklasse-Spiel mit dem glücklicheren Ende für die Gäste. Die Partie verlief bis zum Schluss äußerst spannend.

Großwechsungen. Von Anfang an entwickelte sich eine schnelle und ansehnliche Partie, in der beide Abwehrreihen sicher fungierten. Die erste gute Möglichkeit nach acht Minuten für den Gastgeber, als nach einer Eingabe von Fritzsche Ziegler das Tor mit dem Kopf nur knapp verfehlte. Danach eine offene Partie, wobei es bis zur Halbzeitpause dank der starken Abwehrreihen keine nennenswerten Torchancen mehr gab. Nach dem Seitenwechsel setzte sich das flotte Spiel fort, wobei der Spitzenreiter aus Eisenach zunächst mehr Druck machte und in der 51. Minute eine gute Möglichkeit durch Torjäger Janke hatte. Dieser zog aus halbrechter Position ab, scheiterte aber am glänzend reagierenden Henning im Tor der Blau-Weißen. In der 57. Minute war es Gästespieler Pohl, der mit straffem Schuss von der Strafraumgrenze am wiederum glänzend reagierenden Henning scheiterte, der den Ball aus dem Winkel boxte. In der 61. Minute gingen die Blau-Weißen mit 1:0 in Führung. Teichmann legte den Ball auf Wichmann, der zum frei stehenden Weinelt passte, der mit seinem Flachschuss Torhüter Rudolph keine Chance ließ.

In der 67. Minute fiel der Ausgleich. Nach einem umstrittenen Foul im Strafraum gab der Schiedsrichter Elfmeter, den Janke sicher im linken unteren Toreck zum 1:1 unterbrachte. In der 73. Minute legten die Gäste nach und erzielten nach einem Freistoß das 2:1. Braunschweig zirkelte das Leder aus 18 Metern über die Mauer, und der Ball schlug im linken Eck zum 2:1 ein. Die Blau-Weißen versuchten dann noch einmal alles, kamen gegen die starke Gästeabwehr aber nicht mehr zum Torerfolg. Die letzte gute Chance für die Gastgeber besaß Fritzsche, dessen Kopfball nach 76 Minuten knapp am linken Toreck vorbeizischte. Bis zum Ende machten die Gastgeber weiter Druck, konnten das Spiel aber nicht mehr drehen.

Wolfgang Apel / 26.10.10 / TA

 

Aufsteiger Großwechsungen überrascht Gebesee und siegt 2:1

Gebesees Danny Hucke (l.) beim Kopfball. Foto: Maik Ehrlich
Gebesees Danny Hucke (l.) beim Kopfball. Foto: Maik Ehrlich
Im Stadion von Gebesee entwickelte sich eine schnelle und kampfstarke Partie, wobei der Gast sehr stark begann und schon in der dritten Minute eine tolle Möglichkeit besaß, als Mohrich auf Effenberger ablegte, doch dessen Flachschuss vom Torhüter glänzend pariert wurde.

Gebesee. In der 5. Minute gingen die Blau-Weißen in Führung. Der quirlige Effenberger setzte sich im Strafraum durch, und sein verdeckter Flachschuss schlug im linken Toreck ein. In der 20. Minute wieder eine gute Szene der Gäste, als ein Eckball von Mohrich am linken Torpfosten landete. Danach eine kleine Druckphase der Gastgeber. Urbach scheiterte aus 20 Metern am glänzend reagierenden Gästekeeper Henning. In der 31. Minute Glück für Blau-Weiß, als Zeudmi einen Kopfball knapp am Tor vorbeisetzte. In der 33. Minute konnte sich Robin Teichmann durchsetzen, doch seinen Schuss parierte Torhüter Arnhold sicher. In der 42. Minute zwei gute Chancen für Ziegler. Den ersten Versuch ließ der Torhüter prallen, den Nachschuss parierte er sicher. Auch in der zweiten Halbzeit sahen die 120 Zuschauer eine flotte Partie, in der beide Abwehrreihen sicher agierten. Blau-Weiß war bei Kontern über die schnellen Weinelt und Effenberger stets gefährlich. In der 67. Minute erhöhten die Gäste auf 2:0 nach einem sehenswerten Spielzug: Weinelt, passte zu Teichmann, der legte quer zu Mohrich, der dann eiskalt verwandelte.

Danach wurde die Partie zerfahrener, und der Gastgeber brachten unnötige Härte ins Spiel, die einige gelbe Karten nach sich zog. In der 87. Minute fiel der Anschlusstreffer. Zeudmi nutzte eine Unaufmerksamkeit der Gäste abwehr aus und köpfte den Ball ins rechte Toreck. Danach hatten die Wechsunger noch einige bange Augenblicke zu überstehen, da drei Minuten nachgespielt wurden, aber letztlich brachten sie den verdienten Sieg nach Hause.

 

Quelle:Ta NDH

Facius schießt Großwechsungen vom Punkt zum 1:0-Sieg

Einen verdienten Sieg nach zuvor drei Niederlagen fuhren die Blau-Weißen gegen den Absteiger aus Schlotheim ein.

Großwechsungen. Vor 140 Zuschauern entwickelte sich ein schnelles und gutklassiges Spiel, wobei beide Teams auf Augenhöhe agierten. Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr und hatten klare Feldvorteile. Dabei kam es früh zum Tor des Tages, als in der 4. Minute Teichmann im Strafraum gefoult wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Facius sicher zum 1:0.

In der 60. Minute schwächten sich die Gäste selbst, als Richter die Gelb-Rote Karte sah und vom Platz musste. Trotzdem machten sie weiter Druck, konnten aber den an diesem Tag sehr guten Torhüter Henning nicht überwinden. So auch in der 65. Minute, als Henning einen Flachschuss von Fernschild entschärfte. Danach eine gute Phase der Gastgeber mit einer tollen Möglichkeit für Teichmann (67.), der mit Kopfball am glänzend reagierenden Gästekeeper Hahn scheiterte. Zwei Minuten später strich ein Wichmann-Kopfball knapp am linken Toreck vorbei. Die Gastgeber machten weiter Druck und hatten in der 77. Minute noch eine gute Chance durch Weinelt, der aus halbrechter Position frei stehend an Hahn scheiterte. In der 90. Minute hätte Effenberger den Sack zubinden können, doch sein Flachschuss hoppelte am rechten Toreck vorbei. Kurz darauf folgte der ersehnte Schlusspfiff. Der Sieg ging durch die gute kämpferische Leistung der Blau-Weißen in Ordnung.

Quelle TA NDH

 

Preußen bleiben nach 3:1 über Großwechsungen Spitzenreiter

Der FSV Preußen Bad Langensalza (blau) tat sich gegen Großwechsungen ziemlich schwer, setzte sich letztlich aber mit 3:1 durch. Foto: Christian Habel
Der FSV Preußen Bad Langensalza (blau) tat sich gegen Großwechsungen ziemlich schwer, setzte sich letztlich aber mit 3:1 durch. Foto: Christian Habel
Mit einem glanzlosen 3:1-Sieg gegen Aufsteiger Großwechsungen verteidigte Preußen Bad Langensalza die Tabellenführung in der Landesklasse Nord. Nach mäßiger Leistung konnte der Erfolg - wie auch zuletzt - durch zwei Tore in den letzten Minuten sichergestellt werden.

Bad Langensalza. Dauerregen und eine ersatzgeschwächte Preußen-Elf bildeten keine guten Voraussetzungen für ein Fußballfest. Und die Vorzeichen sollten sich schnell bestätigten. Der Gastgeber agierte pomadig und ohne Schwung. Zwei harmlose Schüsse von Jäger und Schönau, ein Kopfball von Junghans und ein Freistoß von Fritz waren bis kurz vor der Pause das einzig Erwähnenswerte. Die Gäste hingegen erstarrten fast in Ehrfurcht vor dem Spitzenreiter, so dass sie nur höchst selten die gegnerische Hälfte betraten. So zählte die erste Hälfte zum Schlechtesten, was in dieser Saison zu beobachten war. Völlig überraschend fiel kurz vor der Pause noch ein Tor. Nico Fritz überwand Gästekeeper T. Henning mit einem Distanzschuss - 1:0 (40.). Negativer Höhepunkt im ersten Abschnitts war der heftige Zusammenprall zwischen Bad Langensalzas Schlussmann Matthias Seifert und dem Gäste-Stürmer Picht, der beide Akteure zum Ausscheiden zwang.

Nach dem Wechsel wurde die Begegnung besser, das war jedoch nach der schlimmen ersten Halbzeit auch nicht besonders schwer. Walter verzog per Kopf zunächst nach guter Flanke von Junghans, doch plötzlich entdeckten die Gäste, dass der Spitzenreiter auch ein Gehäuse zu verteidigen hatte. Angetrieben von Peter und Dornhofer steigerte sich auch der bis dahin völlig blasse Spielmacher Teichmann, und die Südharzer dominierten sogar phasenweise. Strich Dornhofers Knaller noch am Tor vorbei, so schloss Innenverteidiger Callies ein Solo energisch aus spitzem Winkel zum Ausgleich ab. Das 1:1 war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient. Nach verteiltem Spiel in der Folgezeit zog Preußen noch einmal an und wurde mit einem herrlichen Tor belohnt, als Goldmann eine Flanke mit spektakulärem Volleyschuss zum 2:1 (83.) verwandelte. Dass er das aus abseitsverdächtiger Position tat, interessierte hinterher keinen mehr. Nun warfen die Kiel-Schützlinge verzweifelt alles nach vorn, so dass nur zwei Minuten später Steinmetz einen Konter zum entscheidenden 3:1 nutzte. Preußen-Trainer Thomas Geuß war nach dem Spiel mit dem Ergebnis zufrieden, weniger jedoch mit der spielerischen Leistung. "Ich wäre heute sogar mit einem Unentschieden einverstanden gewesen. Es ist nicht leicht, ständig mit einer völlig veränderten Formation zu spielen." Doch wenn man in der Tabelle oben steht, gewinnt man eben auch solche Spiele - Zufall ist das nicht.

DJK Sportverein Arenshausen bezwingt Großwechsungen mit 1:0

Hatte der Aufsteiger zunächst Anpassungsprobleme in der neuen Spielklasse, so landete er gestern seinen zweiten Erfolg. Damit entfernen sich die Westeichsfelder aus der Gefahrenzone.

Arenshausen. Im Duell der Aufsteiger hatten die Westeichsfelder die Nase vorn. "Die Großwechsunger liegen uns irgendwie", freute sich Arenshausens Fußballchef Manfred Föllmer. Die Gastgeber hatten in der torlosen ersten Hälfte drei gute Möglichkeiten. Markus Heinemann (15.) schoss vorbei, Alexander Joswiak (25.) konnte ebenfalls nicht vollenden und Michael Drost (29.) schloss einen sehenswerten Sololauf wenig erfolgreich ab.

Auf die Folter spannte Markus Heinemann seine Mannschaft und die Zuschauer, weil er es in der 87. Minute versäumte, den Sack endgültig zuzumachen. Er vergab die Riesenchance zum 2:0. "Wir haben dennoch verdient gewonnen, besaßen die größeren Spielanteile, warteten mit einer geschlossenen Mannschaftsleitung auf", freute sich Manfred Völlmer.

 

Quelle:TA

 

LSG BW Großwechsungen - EFC 08 Ruhla 1:1 (0:1)

Eine Punkteteilung in Großwechsungen: Vor dem Landesklassen-Auswärtsspiel hätten die Ruhlaer das sofort unterschrieben, doch nach der gestrigen Partie war das berühmte Glas für den Gast eher halb leer.

Großwechsungen. "Es war mehr drin, gemessen an den Chancen hätten wir gewinnen müssen", konnte sich Ruhlas Sportwart Heinz Hoßfeld gestern Nachmittag nicht richtig über das 1:1 freuen. Den möglichen zweiten Auswärtssieg verhinderte nicht nur die Schwäche im Abschluss. Vielmehr haderten die Gäste mit dem Referee-Gespann, das Mitte der zweiten Hälfte "zwei krasse Fehlentscheidungen traf", wie Hoßfeld meint. Erst gab Schiedsrichterin Sandy Kuchmann-Nowak einen aus Ruhlaer Sicht lächerlichen Elfmeter - Kellner verwandelte zum 1:1 (60.) - und nur fünf Minuten später, als Armenat freie Bahn zur erneuten Führung hatte, war der Assistent wohl der einzige, der eine Abseitsstellung sah.

Bis zum Ausgleich kontrollierte Ruhlas Mannschaft das Aufsteigerduell. Im Gegensatz zur Vorwoche stand die EFC-Hintermannschaft sehr kompakt. Was vom Gastgeber Blau-Weiß Großwechsungen aufs Gehäuse kam, hielt Torwart Traberth sicher. Wesentlich mehr Torgefahr ging von den Bergstädtern aus, doch Tobias Wollenhaupt klebte gestern das Pech am Schuh. Drei gute Möglichkeiten ließ er aus. In die Bresche sprang Verteidiger Enrico Siebert, der eine Flanke von Christian Wagner ins lange Eck zur verdienten Führung einköpfte (44.). Nach dem Elfmetergeschenk bekam Großwechsungen Auftrieb und setzte einen Heber aufs Ruhlaer Lattenkreuz. Mehr ließ Ruhlaer aber nicht zu.

Quelle: TA

Großwechsungen verliert in Siebleben 1:6

Einen rabenschwarzen Tag erwischten die Großwechsunger gestern Nachmittag. SIEBLEBEN. Bei strömendem Regen und tiefem Boden machten die Platzherren von Beginn an das Spiel und ließen die Blau-Weißen kaum in die Partie kommen.
Siebleben. Nach Flanke von rechts schoss König unhaltbar zum 1:0 ein (20.). Die Blau-Weißen bemühten sich, kamen aber kaum zu gefährlichen Szenen. Ein zu kurz abgewehrter Ball kam genau in den Lauf von Hübschmann, der Henning mit straffem Schuss keine Chance ließ 2:0 (30.). Der Gastgeber blieb druckvoll und hatte gute Möglichkeiten, die aber Henning zunichte machte. Die erste gute Gelegenheit für Großwechsungen besaß Mohrich mit einem Kopfball nach einer Flanke von Picht, den der Torhüter aber sicher parierte (43.). Kurz vor der Pause noch eine tolle Chance für die Gastgeber, doch Henning boxte das Leder aus dem linken Toreck (44.). Auch in der zweiten Halbzeit begann der Gastgeber druckvoll, verfehlte zunächst aber zweimal knapp das Tor (47., 48.). Die sonst so sichere Abwehr der Blau-Weißen hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt.
Ziegler und Kellner wurden schmerzlich vermisst. Nach einem Pressschlag ging König allein auf das Tor zu, konnte aber Henning nicht überlisten, doch dessen abgewehrter Ball kam zu Lehmann, der die Kugel im langen Eck versenkte 3:0 (52.). Nach einem Freistoß fühlte sich keiner für König zuständig, der den Ball zum 4:0 köpfte (57.). Der schnelle Lehmann ließ die Abwehr alt aussehen und versenkte den Ball im rechten Toreck 5:0 (57.). Paesler zirkelte einen Freistoß genau in den linken Dreiangel zum 6:0 (70.). Kurz darauf folgte wieder eine hundertprozentige Chance durch Lehmann, doch Henning reagierte glänzend (72.). Danach kamen die Blau-Weißen etwas besser ins Spiel und zu ihrem Ehrentreffer. Nach einer Ecke stieg Weinelt am höchsten und köpfte unhaltbar ein (83.). Eine Minute später noch eine tolle Möglichkeit durch Pflug, der die Abwehr überlief, aber an Torwart Frankenberger scheiterte. So blieb es beim 6:1.

 

16.08.10 / TA

SV Siebleben siegt mit 6:1 gegen Großwechsungen

In der Regenschlacht von Siebleben fuhr die Mannschaft von Thomas Wahrenberg den ersten Dreier in der Landesklasse ein. Gegen die Mannschaft aus Großwechsungen, die vorige noch Dachwig/Döllstädt besiegte, gewann Siebleben deutlich mit 6:1.

Siebleben. Die Gäste kamen dabei während der gesamten Partie weder mit den widrigen Bedingungen, noch mit der agilen Offensivabteilung der Gastgeber um Alexander König, Sören Lehmann und Ronny Holzapfel zurecht. Siebleben nahm vom Anpfiff an das Spiel in die Hand. Angreifer König war es auch, der nach 16 Minuten mit der ersten Torchance die Führung erzielte. Die Elf von Wahrenberg machte weiter Druck: Daniel Hübschmann erhöhte mit einem strammen Schuss zum 2:0. Einziger Vorwurf an der Siebleber Vorstellung in Hälfte Eins war die mangelhafte Chancenverwertung. Ein ums andere Mal konnten die Stürmen ihre Chancen nicht verwerten oder scheiterten am in der ersten Hälfte gut parierenden Schlussmann der Gäste. Aber auch dies änderte sich mit Wiederanpfiff. Die Siebleber Elf spielte weiter druckvoll und fand immer wieder Lücken in der Abwehr Großwechsungens. Holzapfel scheiterte noch per Lupfer, den Nachschuss versenkte Lehmann dann ohne Probleme. Das Spiel war damit entschieden, Sieblebens Spielfreude tat dies allerdings keinen Abbruch. Die Mannschaft drängt weiter in Richtung gegnerisches Tor

Den vierten Treffer erzielte König nach Freistoß von Holzapfel per Kopfball. Das 5:0 war ein weiterer Indiz dafür, dass Großwechsungen an diesem Tag schlicht weg überfordert war. Lehmann narrte mehrere Verteidiger und schob zum 5:0 ein. Das Sahnehäubchen gelang Philipp Paesler in der 70. Minute. Einen Freistoß aus 25 Metern zirkelte er unhaltbar in den Winkel. In der Folge ließ es Siebleben etwas ruhiger angehen, zumal der Platz viel Kraft forderte. Den Ehrentreffer für Großwechsungen markierte Weinelt. Mit dem überzeugenden Erfolg hat Siebleben ein klares Ausrufezeichen an die nächsten Gegner gesetzt.

Quelle TA

Robin Teichmann war im Mittelfeld der Dreh- und Angelpunkt des Großwechsunger Spiels. Er erzielte auch das 1:0. Foto: Wolfgang Hasselbach
Robin Teichmann war im Mittelfeld der Dreh- und Angelpunkt des Großwechsunger Spiels. Er erzielte auch das 1:0. Foto: Wolfgang Hasselbach
Ein gelungener Start in die Landesklasse für die Großwechsunger, wobei die Spieler von René Kiel die Marschroute des Trainers glänzend umsetzten.

Großwechsungen. Die 200 Zuschauer sahen eine kampfbetonte und schnelle Partie. Schon in der 2. Minute strich ein 20-Meter-Schuss von Teichmann knapp am linken Torangel vorbei. In der 8. Minute wurde Simon Pflug auf rechts freigespielt, scheiterte aber mit straffem Schuss an Gästetorhüter Fienhold. Auch den Nachschuss von Knabe konnte der Keeper glänzend parieren. Danach hatten die Gäste mehr vom Spiel, kamen aber vorerst zu keinen zwingenden Chancen. Bei einem Konter der Gastgeber überlief Robin Teichmann in der 28. Minute die Abwehr, umspielte auch noch Fienhold und schoss überlegt zum 1:0 ein. Danach viel Mittelfeldgeplänkel mit Vorteilen für die Gäste, die sich aber immer wieder in der gut gestaffelten Abwehr der Gastgeber festrannten. In der zweiten Halbzeit hatte der Gastgeber Glück, als ein geschlenzter Ball von Kümmerling nur am Pfosten landete (48.). Eine Minute später eine Rakete von Hartung, doch der Großwechsunger Keeper Henning konnte glänzend parieren. In der 55. Minute erhöhten die Gastgeber auf 2:0. Pflug setzte sich links durch, passte quer zum frei stehenden Lars Weinelt, der wenig Mühe hatte, den Ball über die Torlinie zu drücken. Danach machte der Gast wieder Druck und hatte durch Knäschke eine Möglichkeit, doch Henning konnte den Ball aus dem Toreck boxen (62.). In der 65. Minute scheiterte Degner mit Flachschuss am aufmerksamen Henning. Zehn Minuten später erzielte Stefan Kühn das 3:0 für die Gastgeber. Bei einem Konter wurde er auf der linken Seite freigespielt, konnte auch noch Fienhold umkurven und den Ball über die Torlinie drücken.

In der 78. Minute wieder eine gute Möglichkeit für den Gast. Bei einem Schuss von Eck reagierte Henning wieder glänzend. In der 83. Minute fast das 4:0, als Knabe die Abwehr überlief, aber Fienhold einen Bruchteil schneller am Ball war. In der 85. Minute kamen die Gäste zum Ehrentreffer. Eck spielte die Abwehr aus und schoss den Ball flach ins rechte Toreck zum 1:3. Die letzte Chance der Partie besaß Facius, der mit einem Freistoß an Fienhold scheiterte (90.). Letztendlich ein verdienter Erfolg dank einer kämpferisch überragenden Leistung der Gastgeber. Großwechsungen: T. Henning Kellner, Callies, M. Kiel, Facius, Ziegler, Pflug (81. Dornhofer), Teichmann, Knabe, Mohrich (70. Kühn), Weinelt (70. Picht). Schiedsrichter: Geburtig (Ammern). Zuschauer: 200. Torfolge: 1:0 Teichmann (28.), 2:0 Weinelt (55.), 3:0 Kühn (75.), 3:1 Eck (85.).

Wolfgang Apel / 09.08.10 / TA

Landesklasse Nord LSG Blau-Weiss Großwechsungen vs. FC Blau-Weiß Dachwig-Döllstädt 3 : 1






 

Am Torhüter verzweifelt


Die LSG Großwechsungen, ein kleiner Ort in der Nähe von Nordhausen, feierte nach dem Aufstieg in die Landesklasse mit dem 3:1 über den etablierten FC Dachwig-Döllstädt einen weiteren Erfolg.

Da müssen sich die Dachwiger dann auch wieder einmal selbst  über ihre mangelnde Chancenverwertung ärgern. In Hälfte eins war ausgeglichen, wobei Dachwigs Torhüter Fienhold eine Großchance der Gastgeber zunichte machen musste. Für die Gäste war es Uslar, der seine Möglichkeit im Strafraum nicht nutzen konnte. Viel umjubelt von den gut 200 Zuschauern dann der erste Landesklassetreffer durch Teichmann. Nach Ballverlust im Mittelfeld schoss Teichmann Skibbe an, kam wieder in Ballbesitz und ließ Fienhold keine Chance (29.)  Nach dem Seitenwechsel blieben die Dachwiger am Drücker, aber leider ohne Torerfolg. Torsten Hartung traf per Kopf nur den Pfosten und weitere hochkarätige Chancen entschärfte Tino Henning im Tor der Gastgeber. Der blieb dann in Folge auch immer Sieger, nur einmal musste er sich geschlagen geben, als Eck, vier Minuten vor dem Schluss, endlich für die Dachwig traf. Doch davor hatten die Gastgeber durch Weinelt, der weder im Abseits war noch sich durch ein Faul den Ball erkämpft hatte (50), und durch Kühn (75.) auf 3:0 erhöht.  Es spricht für den FC Dachwig-Döllstedt, dass er selbst in der Schlussphase noch versuchte, wenigstens einen Punkt zu retten, aber wieder war es Torhüter Henning, an dem an diesem Sonntag kein Vorbeikommen war. 

Eintracht Sondershausen erfüllt Pflichtaufgabe

Eintracht-Keeper Sternadel fährt Stefan Knabe in die Parade. Der Elfmeterpfiff bleibt aus. Foto: Wolfgang Hasselbach
Eintracht-Keeper Sternadel fährt Stefan Knabe in die Parade. Der Elfmeterpfiff bleibt aus. Foto: Wolfgang Hasselbach
Der Landesmeister aus Sondershausen erwies sich als eine Nummer zu groß für die Kiel-Schützlinge aus Großwechsungen. Von Anfang an war ein Klassenunterschied festzustellen. Das Spiel ging überwiegend in eine Richtung auf das Großwechsunger Tor.

Großwechsungen. Allerdings ließen die Sondershäuser in der ersten Halbzeit größere Zielstrebigkeit vermissen. Bis auf den agilen Lukas Erdmann agierten die Gäste zu pomadig. Erdmann (19.) und Stephan Ludwig (24.) scheiterten am gut reagierenden Großwechsunger Torhüter Tino Henning. Zwei Minuten später nutzte Robin Teichmann die allererste Torchance der Gastgeber zur überraschenden Führung. Ihre Freude währte jedoch nur eine Minute lang. Dann nutzte Lukas Erdmann, von Axel Duft bedient, einen Stellungsfehler der Wechsunger zum 1:1 (27.). Wieder nur eine Minute später tobte der Großteil der 320 Zuschauer. Eintrachts Torwart Christoph Sternadel holte Stefan Knabe von den Beinen. Schiedsrichter Steaf Kleinschmidt aus Mühlhausen wertete die Szene als Schwalbe des Angreifers, ließ weiterspielen. Nach dem Seitenwechsel nahmen die Sondershäuser die Sache etwas ernster. Der erste Warnschuss Cornelius Bracks ging noch knapp übers Tor (50.). Daniel Raschs Freistoß verfehlte nur knapp das Henning- Tor (55.). Im dritten Anlauf klappte es.

Sebastian Caspar und Axel Duft spielten Doppelpass, der Sondershäuser Torjäger stand plötzlich allein vor Henning 1:2 (57.). Vier Minuten später hätte Duft alle Zweifel ausräumen können, doch er jagte frei stehend das Leder neben das Tor. Patrick Rothe scheiterte am geschickt den Winkel verkürzenden Henning (66.). In der 73. Minute waren sich Caspar und der eingewechselte Steven Kollmann nicht einig. Die Abwehr klärte. Markus Menke (75.) fand noch in Henning seinen Meister, ehe Duft mit einem weiten Pass den erneut frei stehenden Caspar zum 3:1 (78.) einsetzte. Die beste Chance für die Gastgeber zum Anschlusstreffer vergab Daniel Mohrich, der aus 16 Metern knapp links am Gästetor vorbeizielte. In der Schlussphase vergaben Kollmann, Caspar und Duft Möglichkeiten für einen höheren Gästesieg. Am Ende setzte sich die Eintracht aus Sondershausen völlig verdient durch. Trainer Thomas Stang: "Wir haben nur schwer ins Spiel gefunden. Vielleicht wirkte da auch noch das intensive Spiel vom Freitagabend gegen Rot-Weiß Erfurt II (1:2) nach. Da hatten wir einen hohen Laufaufwand betrieben jetzt fehlte das etwas. Nach der Pause wurde es besser!" Und die umstrittene Szene? "Wir hätten uns nicht beschweren dürfen. Aber geändert hätte ein Elfer nichts . . ."

 

Hans-Peter Blum / 02.08.10 / TA